Poker: Weniger bekannte Varianten
Jede der drei Grundvarianten kann in sich noch verändert werden. Bekannt und üblich ist, dass beim Poker das höchste Blatt gewinnt. In dem Fall wird High als klassische Variante gespielt. Low oder Lowball wird das Spiel genannt, wenn das niedrigste Blatt den Pot abräumt. High-Low ist nun wiederum ein Misch aus High und Low, bei dem der Pot zwischen dem höchsten und niedrigsten Blatt geteilt wird.
Wenn die Spieler es abwechslungsreich mögen, sollten sie die Variante des „Dealer´s Choice“ wählen. Der Teilnehmer, der die Rolle des Dealers und Kartengebers einnimmt, bestimmt, welche Variante gespielt wird. Dabei kann er auch das Limit ändern, bestimmte Karte zu Jokern erklären und neue Kartenkombinationen kreieren. Ein eher einfaches Beispiel für „Dealer´s Choice“ wäre zum Beispiel der Five Card Draw Lowball No Limit. Ein langer Name, hinter dem sich ein mit fünf Karten gespieltes Draw verbirgt, bei dem es kein Einsatzlimit gibt und der Sieger das niedrigste Blatt haben muss oder Omaha Hold'em.
Weniger bekannt sind die eher exotischen Varianten des Pokers. Dazu gehören das russische oder chinesische Poker, das auch als Tichu bezeichnet wird, Chicago, Poker Joker, bei dem drei Joker mit im Spiel sind, oder das Royal-Poker, das nur auf den Karten von Zehn bis Ass aufbaut. Schon etwas bekannter ist der Strip-Poker. Der Einsatz erfolgt nicht bar, sondern in Form von Kleidungsstücken, derer sich der Verlierer entledigen muss.
