Poker: Die High-Low-Variante
Die High-Low-Variante beim Poker zwingt den Spieler dazu, in zwei Richtungen zu denken. Denn es geht nicht alleine darum, die beste Hand zu haben, sondern auch darum, das mieseste Blatt vorweisen zu können, um zu gewinnen. Seven Card Stud, Omaha Poker und Texas Hold'em gehören zu den Pokerspielen, bei denen High-Low durchaus üblich ist. Der Pot wird dabei zwischen den beiden Spielern mit der der High Hand – dem besten Blatt – und der Low Hand – dem schlechtesten Blatt der Runde – aufgeteilt. Bei der Bestimmung der niedrigsten Hand werden teilweise spezielle Vereinbarungen getroffen.
Jeder Spieler kann in beiden Kategorien versuchen, den Anteil am Pot zu ergattern. Denn für High und Low Hand dürfen jeweils neue Kombinationen aus den vorhandenen Karten, ob nun aus den eigenen Karten oder zusammen mit den Gemeinschaftskarten – je nach Pokervariante – gebildet werden. Auf diese Weise ist es durchaus möglich, dass ein Spieler den kompletten Pot abräumt, weil er in beiden Kategorien gewinnt. Sollte der Pot nicht durch zwei teilbar sein, geht der Jeton, der nicht geteilt werden kann und Odd Chip heißt, an den Spieler mit der High Hand.
