Poker: Das Spielkapital

Sich einfach an den Tisch zu setzen, den Einsatz zu tätigen und die Karten zu erhalten, ist beim Poker nicht möglich. Jeder, der mitspielen möchte, muss einen genau festgesetzten Betrag mitbringen. Das „Buy In“ oder auch „Bring In“ stellt man vor sich auf. Jeder Teilnehmer muss genau sehen können, wie viel Geld die anderen noch zur Verfügung haben. Daher gibt es auch bestimmte Regelungen, wie die Jetons gestapelt werden dürfen.

Das Spielkapital, das der Teilnehmer mitbringt, heißt „Table Stakes“. Dieses Geld darf nur zum Spielen verwendet werden. Nach einem größeren Gewinn einfach ein paar der Chips oder Jetons in die Hosentasche zu stecken, ist laut der Pokerregeln verboten. Ausschließlich Teilnehmer, die das Spiel beenden wollen, dürfen ihr Kapital einstecken und gehen.

Ebenfalls nicht erlaubt ist der Kauf von Jetons solange ein Spiel läuft. Während des Spiels muss man mit seinem Kapital auskommen. Zwischen den Spielen hingegen darf das Spielkapital jederzeit durch den Zukauf von Chips erhöht werden. Zu beachten ist dabei, dass so viel nachgekauft werden muss, dass der Spieler wieder das „Buy In“ zur Verfügung hat. Eine Ausnahmeregel gibt es, wenn einem Teilnehmer im Laufe des Spiels die Jetons ausgehen. Dann kann ein Side Pot gespielt werden. Der bisherige Pot wird beiseite gelegt und der Gewinner erhält später nur den Pot, in den er zuletzt eingezahlt hat. Den Side Pot kassiert der Spieler mit dem zweitbesten Blatt.